MUZIEK BIENNALE NIEDERRHEIN 2012
Unter dem Motto „Garten/Hof van Eden“ entführte die MUZIEK BIENNALE NIEDERRHEIN 2012 auf den Flügeln der Musik in himmlische und irdische Paradiesgärten unserer grenzenlosen Region entführen. Sie streifte dabei Orte und Themen des
„verlorenen Paradieses“ und wagte Ausflüge in das Paradiesverständnis anderer Kulturen.
Wieder einmal waren internationale Solisten und Ensembles zu Gast; auf der Einladungsliste des Festivals standen u.a. Franz von Chossy, Consort of Five, Helen Donath, Monica Germino, Ivo Janssen, Maria Jonas mit Ala Aurea, Aly Keita, der Knabenchor Hannover, Nordic Voices, Markus Schäfer & Tobias Koch, Midori Seiler, Harry Sparnaay, das Staatsorchester Rheinische Philharmonie, Gerhard Stäbler & Kunsu Shim, Aki Takase, Tina Teubner und Cécile Verny.
Erstmals präsentierte die MUZIEK BIENNALE NIEDERRHEIN Auftragskompositionen und wie in jedem Jahr wieder eigens für das Festival erdachte „CREATIONEN“. Eine „ORGELreise“ brachte uns die Königin der Instrumente, die am Niederrhein in großer Vielfalt vertreten ist, im Rahmen ungewöhnlicher Konstellationen nahe. Das Angebot für KINDER von 0-100 richtete sich an die ganze Familie, und das galt auch für das Programmsegment „on TOUR“, das ein besonders „bewegtes“ Publikum einforderte: ob als musikbegleitete Pilgertour durch den frühherbstlichen Reichswald, einer eigens komponierten Hommage an Wachtendonk als Musikwanderung in und um den denkmalgeschützten historischen Ortskern, als Fahrradtour durch die Maasdünen mit ausgewählten Musik- und Gourmetstationen oder per Draisine von Kranenburg zum niederländischen Befreiungsmuseum Groesbeek in Erinnerung an ein ehemals grenzenloses Paradies, das unter den Nationalsozialisten für immer seine Unschuld verloren hat.
Keine MUZIEK BIENNALE zuvor hatte eine so hohe Besucherauslastung, nie gab es einen vergleichbaren Zulauf jüngerer Publikumsgruppen Dank der vielerorts gewagten avantgardistischen Formate des Festivals, nie eine so begeisterte Besucherrückmeldung.
„Bewegung“ auf ganzer Linie kennzeichnet besonders treffend das, was nicht nur die Beine der Musikausflügler sondern auch das Gemüt eines jeden Festivalbesuchers erfahren konnten, wenn eine ganz persönliche Begegnung mit Kunst und Künstlern, Orten und Geschichten geboten wurde. Es war vor allem die grenzenlose Gastfreundschaft der Veranstalter, die dem zwanglosen Erleben hochwertiger Kunstgenüsse und der Neugierde auf Entdeckungen Tür und Tore öffnete. Mit der Muziek Biennale Niederrhein 2012 ist den Konzertveranstaltern unser Eu-Region ein „Garten Eden“ der regionalen Zusammenarbeit gelungen. Das Motto der MUZIEK BIENNALE NIEDERRHEIN 2014 wird im Sommer 2013 bekannt gegeben.
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